Nordische SKI-WM Seefeld 2019

Seefeld erhielt beim 49. FIS-Kongress in Barcelona den Zuschlag für die Durchführung der Nordischen Ski-WM 2019.

vom 19.02. bis zum 03.03.2019 - Seefeld 2019

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Die abgebildeten Alpenblumen stellen nur eine kleine Auswahl aus der vielfältigen Flora in unseren Bergen dar. Bewundern Sie die herrliche Pflanzenvielfalt in unserer alpinen Natur, aber halten Sie sich bitte genau an die gesetzlichen Vorschriften über deren Schutz.

Pilzsammler werden ersucht, sich an die Verordnung der Tiroler Landesregierung zu halten. Diese besagt, dass nur an geraden Tagen zwischen 7 und 19 Uhr gesammelt werden darf. Begrenzt ist die Menge mit 1 kg pro Person

  • Sonnentau

    Sonnentau

    Pflanzen

    Die Gattung Sonnentau (Drosera) zählt zur Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae) und bildet mit ihren annähernd 200 Arten die zweitgrößte Gattung fleischfressender Pflanzen. Charakteristisch sind die mit Klebedrüsen besetzten Blätter der Pflanzen, die ihr den Fang von Beute und so das Gedeihen auch in nährstoffarmen Gebieten ermöglichen.

    Die Gattung ist annähernd weltweit verbreitet, Hauptverbreitungsgebiete sind Australien, Südamerika und Südafrika. Zahlreiche der Arten sind durch den Menschen gefährdet. Einige wenige Arten allerdings werden als Zierpflanzen geschätzt.

    Sonnentauarten sind selten ein-, meist aber mehrjährige krautige Pflanzen, rosettenbildend, aufrecht oder kletternd mit einer Wuchshöhe von einem bis einhundert Zentimetern, je nach Art; kletternde Sonnentau-Arten können jedoch eine wesentlich größere Länge erreichen, über 3 Meter sind berichtet worden (Drosera erythrogyne).[1] Sie können nachweislich ein Alter von über 50 Jahren erreichen.[2] Die Gattung ist so sehr auf die Aufnahme von Stickstoffen durch Insektenfänge spezialisiert, dass ihr, zumindest bei den Zwergsonnentauarten, das Enzym Nitratreduktase vollständig fehlt, das Pflanzen normalerweise zur Aufnahme von bodengebundenem Nitrat benötigen.[3] Vegetative Vermehrung findet durch oberirdische Ausläufer, Stolonen, oder – je nach Wuchsform – durch Knollenbildung oder Brutschuppen statt.

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  • Stengelloser Enzian

    Stengelloser Enzian

    Pflanzen

    Der Clusius-Enzian (Gentiana clusii), auch Stängelloser Kalk-Enzian, Echter Alpenenzian oder Kalk-Glocken-Enzian genannt, ist eine Enzianart mit einer einzelnen Glockenblüte auf einem extrem kurzen Stängel.

    Das Art-Epitheton "clusii" und Bezeichnungen wie "Clusius-Enzian" kommen von dem Arzt und Naturforscher Charles de l’Écluse (latinisiert Clusius, 1526–1609), zu dessen Ehren diese Pflanze benannt wurde. Der Clusius-Enzian wird oft mit einer weiteren Enzianart verwechselt, dem Kochschen Enzian (Gentiana acaulis), dessen botanischer Name übersetzt so viel wie Stängelloser Enzian bedeutet. Die Bezeichnung "Stängelloser Kalkenzian" bezieht sich auf den bei beiden Arten extrem kurzen Stängel, das Wort "Kalk" auf das Vorkommen auf kalkhaltigem Untergrund.

    Der Clusius-Enzian wächst auf mageren und kalkhaltigem Trockenrasen oder auf Kiesgrund in den Alpen, im Alpenvorland, im Jura, im Schwarzwald und in den Karpaten. Er ist von der montanen Tallage bis in eine alpine Höhe von 2800 m verbreitet. Er ist eine Charakterart des Seslerion albicantis-Verbands, kommt in Tieflagen aber auch in Gesellschaften des Mesobromion-, des Molinion- oder des Caricion davallianae-Verbands vor.[2]

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  • Helm-Knabenkraut

    Helm-Knabenkraut

    Pflanzen

    Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) ist eine Pflanzen-Art aus der Gattung der Knabenkräuter (Orchis) in der Familie der Orchideengewächse.

    Sie wurde im Jahr 1753 von Carl von Linné in seinem Werk Species Plantarum erstbeschrieben und ist die Typusart der Gattung und der gesamten Familie der Orchideengewächse. Das Helm-Knabenkraut ist ein sommergrüner, ausdauernder, krautiger Knollengeophyt mit zwei eirunden Knollen als Überdauerungsorgan. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimetern, gelegentlich werden kräftige Exemplare auch bis über 60 Zentimeter hoch. Die zwei bis sechs Laubblätter sind hellgrün mit einem leichten Glanz, ungefleckt, elliptisch bis lanzettlich und stehen aufrecht in einer Rosette am Stängelgrund. Sie sind etwa acht bis 17 Zentimeter lang und etwa drei bis fünf Zentimeter breit. Ein bis zwei Blätter umfassen den Stängel scheidig. Die Tragblätter liegen häutig am Fruchtknoten an und sind etwa ein Viertel so lang wie der Fruchtknoten.

    Der ährige Blütenstand trägt etwa zehn bis 50 Blüten. In der Aufblühphase ist er kegelförmig, während der Hochblüte zylindrisch geformt. Die neun bis 15 Millimeter langen Blütenhüllblätter des äußeren und die zwei sechs bis zehn Millimeter langen, oberen Blütenhüllblätter des inneren Kreises des Perigon bilden einen Helm, wobei die beiden inneren Blütenblätter kaum zu sehen sind. An der Außenseite sind die Blütenhüllblätter des äußeren Kreises sehr hell weißlich-rosa gefärbt, an der Innenseite auch geringfügig dunkler, entlang der Nervenbahnen sind deutliche, dunklere Linien erkennbar.

    Die stark dreilappige Lippe (Labellum) ist circa zehn bis 20 Millimeter lang. Die Lippenbasis ist weißlich bis hell rosa gefärbt und intensiv dunkel gefleckt. Die Seitenlappen und der gespaltene Mittellappen gehen in eine Hell- bis Dunkelrosa Färbung über. Zwischen dem gespaltenen Mittellappen befindet sich in der Regel eine kleine Spitze. Der Sporn ist zylindrisch, abwärts gerichtet und etwa fünf bis sieben Millimeter lang.

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  • Gelber Enzian

    Gelber Enzian

    Pflanzen

    Der Gelbe Enzian (Gentiana lutea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Enziane (Gentiana) innerhalb der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Sie ist in den Gebirgen Europas und der Türkei weitverbreitet. Sie wird als Heilpflanze und zur Herstellung des Enzianschnaps verwendet.

    Der Gelbe Enzian ist eine graugrüne, kräftige, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern erreicht. Dieser Rhizomgeophyt blüht erstmals mit zehn Jahren, kann aber 40 bis 60 Jahre alt werden. Als Überdauerungsorgan wird ein kräftiges, bis armdickes Rhizom gebildet. Die Hauptwurzel besitzt an älteren Pflanzen Längen bis zu 1 Meter und Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter. Die oberirdischen Pflanzenteile sind durch Haare (Trichome) etwas glänzend.

    Anfangs wird eine grundständige Blattrosette gebildet. Die kreuzgegenständig angeordneten Laubblätter sind einfach, bis zu 30 Zentimeter lang, bis 15 Zentimeter breit, im oberen Bereich ungestielt und im unteren Bereich kurz gestielt. Die Blattspreiten sind oval bis elliptisch mit fünf bis sieben kräftigen, bogenförmigen Nerven.

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  • Tausengüldenkraut

    Tausengüldenkraut

    Pflanzen

    Das Tausendgüldenkraut (Centaurium) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Seltener wird es unter anderem Hundert- und Tausendguldenkraut (vor allem in Österreich), Bitterkraut, Fieberkraut, Gottesgnadenkraut, Laurinkraut oder Sanktorinkraut genannt. Die früher 50 Arten wurden in vier Gattungen aufgeteilt und so enthält die Gattung Centaurium heute nur noch etwa 20 Arten, die hauptsächlich im Mittelmeerraum vorkommen.

    Centaurium-Arten wachsen als ein-, zweijährige bis ausdauernde krautigen Pflanzen. Die undeutlich vierkantigen Stängel sind einfach oder verzweigt und selbständig aufrecht bis niederliegend.

    Die Laubblätter sind haltbar oder zur Fruchtreife verwelkend in grundständigen Rosetten und kreuzgegenständig am Stängel verteilt angeordnet. Grundblätter bilden bei den meisten Arten eine Rosette, die ganzrandigen Blätter am hohlen Stängel sind stets kreuzgegenständig.

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  • Gemeine Küchenschelle

    Gemeine Küchenschelle

    Pflanzen

    Die Gewöhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris, Synonym wenn als Unterart aufgefasst: Pulsatilla vulgaris subsp. vulgaris), auch Gewöhnliche Küchenschelle genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist in West- und Mitteleuropa verbreitet.

    Die Form der halb geschlossenen Blüte ähnelt einem Glöckchen oder auch einer Kuhschelle. Die Verkleinerungsform „Kühchen“ hat zur Bezeichnung „Küchen“-Schelle geführt. Eine ähnliche Herleitung gilt für den wissenschaftlichen Gattungsnamen Pulsatilla, der sich vom lateinischen Wort pulsare für schlagen, läuten ableitet. Sie ist auch unter dem Namen Wolfspfote, Bocksbart, Schlafblume und Hackerkraut bekannt. Ein Vorkommen von etwa 50 Blüten auf dem Triebfels bei Hossingen wird im örtlichen, schwäbischen Dialekt Hosenglocka genannt. Im Hochdeutschen wäre die Übertragung Hossenglocke = Hirtenglocke, vergleichbar Nachthosser = Nachthirte.

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  • Frühlings-Adonisröschen

    Frühlings-Adonisröschen

    Pflanzen

    Das Frühlings-Adonisröschen oder Frühlings-Adonis (Adonis vernalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Adonisröschen (Adonis) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist in Zentraleuropa gefährdet und steht unter Naturschutz.

    Das Frühlings-Adonisröschen ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 40, selten bis zu 60 Zentimetern erreicht. Das Wurzelsystem ist reich verzweigt und reicht bis zu 1 Meter tief. Die meist unverzweigten Stängel sind aufrecht. Die fast sitzenden Laubblätter sind zwei- bis vierfach fiederschnittig (= fein gefiedert).

    Die endständigen Einzelblüten messen 4 bis 8 Zentimeter im Durchmesser. Es sind fünf breit-eiförmige Kelchblätter vorhanden. Die zehn bis zwanzig freien Kronblätter sind schmal-keilförmig, 20 bis 40 Millimeter lang, ausgebreitet und besitzen eine (hell)gelbe Farbe. Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Während des Sonnenscheins wenden sich die Blüten der Sonne zu und breiten ihre Blütenhüllblätter aus.

    Die kugelige Sammelfrucht enthält dicht gedrängt viele Nüsschen. Die zerstreut weiß behaarten Nüsschen sind bei einer Länge von bis zu 5 Millimetern eiförmig. Die Ausbreitung der Nüsschen erfolgt durch Ameisen (Myrmekochorie).

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  • Schwarzes Kohlröschen

    Schwarzes Kohlröschen

    Pflanzen

    Das Frühlings-Adonisröschen oder Frühlings-Adonis (Adonis vernalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Adonisröschen (Adonis) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist in Zentraleuropa gefährdet und steht unter Naturschutz.

    Das Frühlings-Adonisröschen ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 40, selten bis zu 60 Zentimetern erreicht. Das Wurzelsystem ist reich verzweigt und reicht bis zu 1 Meter tief. Die meist unverzweigten Stängel sind aufrecht. Die fast sitzenden Laubblätter sind zwei- bis vierfach fiederschnittig (= fein gefiedert).

    Die endständigen Einzelblüten messen 4 bis 8 Zentimeter im Durchmesser. Es sind fünf breit-eiförmige Kelchblätter vorhanden. Die zehn bis zwanzig freien Kronblätter sind schmal-keilförmig, 20 bis 40 Millimeter lang, ausgebreitet und besitzen eine (hell)gelbe Farbe. Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Während des Sonnenscheins wenden sich die Blüten der Sonne zu und breiten ihre Blütenhüllblätter aus.

    Die kugelige Sammelfrucht enthält dicht gedrängt viele Nüsschen. Die zerstreut weiß behaarten Nüsschen sind bei einer Länge von bis zu 5 Millimetern eiförmig. Die Ausbreitung der Nüsschen erfolgt durch Ameisen (Myrmekochorie).

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  • Breitblättriger Enzian

    Breitblättriger Enzian

    Pflanzen

    Die Enziane (Gentiana) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Die fast weltweit vorkommenden 300 bis 400 Arten sind vorwiegend in den Gebirgen der gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel, aber auch in den Anden beheimatet. Einige Arten werden zur Schnapsherstellung und zur Gewinnung von Heilmitteln genutzt. Wenige Arten und Sorten verwendet man als Zierpflanzen.

    Enzian-Arten wachsen als ein- bis zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die kreuzgegenständigen Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten oder am Stängel verteilt. Die einfachen Blattspreiten besitzen einen glatten Blattrand.

    Die Blüten stehen einzeln oder meist zu mehreren in zymösen Blütenständen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünf- , selten vier- oder sechs- bis achtzählig mit doppelter Blütenhülle. Die grünen Kelchblätter sind verwachsen. Die Kronblätter sind, oft langröhrig, glockenförmig oder radförmig verwachsen und können ganz unterschiedliche Blautöne haben oder sind gelb bis weißlich. Die Staubblätter ragen nicht über die Kronblätter hinaus und die Staubfäden sind mehr oder weniger geflügelt. Der Fruchtknoten ist oberständig. Der Griffel ist kurz oder fehlt.

    Die Kapselfrüchte enthalten viele Samen. Die Samen können geflügelt oder ungeflügelt sein.

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  • Salep-Knabenkraut

    Salep-Knabenkraut

    Pflanzen

    Das Kleine Knabenkraut (Orchis morio)[1], auch Salep-Knabenkraut oder Narrenkappe genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Knabenkräuter (Orchis) innerhalb der Familie der Orchideen (Orchidaceae).

    Das Kleine Knabenkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 50 Zentimetern erreicht. Die meist in einer grundständigen Rosette stehenden Laubblätter sind lanzettlich, meist spitz, gelegentlich auch mit abgerundeter Spitze, 3 bis 10 Zentimeter lang und etwa 1 bis 2 Zentimeter breit. Der Stängel ist kräftig, etwas kantig und nach oben hin violett überlaufen.

    Der Blütenstand ist meist reichblütig. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig. Die Blütenfarben sind überwiegend purpurrot, können aber auch nahezu weiß sein. Das mittlere Kelchblatt und die Kronblätter bilden einen Helm. Die seitlichen Kelchblätter besitzen ein auffälliges, grünes Linienmuster und stehen etwas ab. Die Lippe ist bis 10 Millimeter lang und 16 Millimeter breit, schwach bis mäßig dreilappig. Die Seitenlappen sind flach ausgebreitet oder nach hinten geschlagen. Die Lippenbasis ist heller mit dunkleren Punkten oder Strichmuster. Der zylindrische Sporn ist aufwärts gebogen und kürzer als der Fruchtknoten.

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  • Sibirische Schwertlilie

    Sibirische Schwertlilie

    Pflanzen

    Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), auch Wiesen-Schwertlilie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Sie wird als Zierpflanze genutzt.

    Die Sibirische Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120 Zentimeter erreicht. Sie bildet kompakte, von Überresten alter Blätter bedeckte Rhizome mit einem Durchmesser von 0,9 bis 1,2 cm als Überdauerungsorgane aus, die sich verzweigen und dadurch oft große Horste ausbilden. Die aufrechten, einfachen oder bis zu dreifach verzweigten Stängel sind rund und hohl. Die zweizeilig angeordneten, reitenden, auf beiden Seiten dunkelgrünen, an ihrer Basis etwas rosafarbenen Laubblätter sind kürzer als der Stängel, 25 bis 80 Zentimeter lang und 0,4 bis 0,9 Zentimeter breit.

    Die Blütenstände enthalten zwei bis fünf Blüten. Zur Blütezeit sind die schmalen bis zu 4 cm breiten Hochblätter braun und papierartig. Die Blütenstiele sind unterschiedlich lang, die am frühesten nur 1 cm bis und die am spätesten aufblühenden bis zu 15 cm lang. Die dreizähligen, zwittrigen Blüten duften nicht und weisen einen Durchmesser von 6 bis 7 Zentimeter auf. Die „Hängeblätter“ sind blau bis blauviolett gefärbt und 3 bis 6 Zentimeter lang. Ihre Platte weist einen weißen, stark geaderten Fleck auf. Sie verschmälert sich plötzlich in den Nagel. Dieser ist heller und dunkelgeadert. Die „Domblätter“ sind dunkler und violett geadert. Es ist nur ein Kreis mit drei Staubblättern vorhanden. Die Bestäubung erfolgt durch größere Insekten.

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  • Schneerose

    Schneerose

    Pflanzen

    Die Schneerose, Christrose oder Weihnachtsrose (Helleborus niger) ist eine Pflanzen­art der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Diese Art und ihre Sorten mit den auffallend großen, weißen Blüten ist vor allem durch frühe Blütezeit und auch durch die Verwendung als Gartenzierpflanze bekannt.

    Die immergrüne mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 30 Zentimetern. Der immergrüne Hemikryptophyt hat ein schwarzes Rhizom und schwarze Wurzeln. Individuen können an geeigneten Plätzen bis zu 25 Jahre alt werden.

    Die am Grund lang gestielten Laubblätter sind „fußförmig“ in sieben bis neun Abschnitte gegliedert. Die einzelnen Abschnitte sind lanzettlich mit ganzrandigem oder gezähntem Blattrand. Die ledrigen Grundblätter sind tiefgrün. Am Stängel befinden sich ein bis zwei (selten drei) blasse, ovale Hochblätter. Die frostempfindlichen Blätter sind an ihrem natürlichen Standort durch Schnee geschützt.

    Die Blüten sind endständig und stehen einzeln (selten zu zweit oder dritt) am meist unverzweigten Stängel. Die Blüte erreicht einen Durchmesser zwischen 5 und 10 Zentimetern. Die weiße oder rötliche Blütenhülle (Perigon), setzt sich aus fünf eiförmigen Kelchblättern, die zu einem kronblattartigen Schauapparat umgestaltet wurden, zusammen. Die Blütenhüllblätter sind während des Abblühens grünlich oder durch Anthocyane rötlich überlaufen und bleiben lange erhalten.

    Die eigentlichen Kronblätter sind zu gelben bis gelbgrünen, tütenförmigen (österreichisch: stanitzelförmigen) Nektarblättern umgebildet. Diese sondern reichlich Nektar ab und duften anders sowie intensiver als die Blütenhülle. Die zahlreichen, gelben Staubblätter sind an der verlängerten Blütenachse spiralig angeordnet.

    Hauptblütezeit ist von Februar bis April, kann jedoch je nach Schnee- und Höhenlage auch schon im November beginnen bzw. im Mai enden.

    Aus den drei bis acht nur an der Basis verwachsenen Fruchtblättern entwickeln sich Balgfrüchte mit zahlreichen Samen. Die Reifezeit der Samen, die einen Ölkörper (Elaiosom) besitzen, fällt in den Frühsommer. Die Samen werden durch das fettreiche Anhängsel vor allem durch Ameisen verbreitet. Aber auch Schnecken tragen zur Verbreitung bei.

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  • Brand-Knabenkraut

    Brand-Knabenkraut

    Pflanzen

    Das Brand-Knabenkraut (Neotinea ustulata) ist eine Pflanzenart in der Familie der Orchideen (Orchidaceae). Früher zählte man es zur Gattung der Knabenkräuter (Orchis). Nach neueren molekulargenetischen Forschungen wird die Art zur Gattung Neotinea gerechnet. Die Art ist kalkliebend und besiedelt vor allem wärmeexponierte Wiesen der Mittel- und Hochgebirge. Das Brand-Knabenkraut gilt in Deutschland als stark gefährdet.

    Das Brand-Knabenkraut ist ein zierlicher, sommergrüner, ausdauernder, krautig wachsender Knollengeophyt mit zwei kleinen, kugeligen bis eiförmigen Knollen als Überdauerungsorgan. Diese sind mit zahlreichen, sprossbildenden Nebenwurzeln versehen, so dass die Pflanze zur Büschelbildung neigt (vegetative Vermehrung). Der schlanke, runde Stängel erreicht Wuchshöhen von 10 bis 50 Zentimetern, er kann maximal 80 Zentimeter hoch werden.

    Die fünf bis zehn Laubblätter sind bläulichgrün, ungefleckt und lanzettlich. Sie sind etwa 3 bis 10 Zentimeter lang, etwa 0,5 bis 2 Zentimeter breit und werden zum Blütenstand hin kleiner. Die Blätter umfassen den Stängel scheidig und am Grund rosettig.

    Der Blütenstand ist reichblütig mit vielen sehr kleinen Blüten in einer walzenförmigen Ähre, die sich im Verlauf der Blüte streckt. Die häutigen Tragblätter sind nur wenig kürzer als der Fruchtknoten. Die Kronblätter (Petalen) und Kelchblätter (Sepalen) bilden einen 3 bis 4 Millimeter großen, fast kugelförmigen Helm, der außen dunkelpurpurn bis schwarz gefärbt ist. Die Lippe (Labellum) ist etwa 5 bis 8 Millimeter groß, tief dreilappig und weiß bis rosa gepunktet (selten reinweiß). Der Sporn ist etwa 1 bis 2 Millimeter lang, nach unten gerichtet und etwa halb so lang wie der Fruchtknoten.

    Der Same dieser Orchidee enthält keinerlei Nährgewebe für den Keimling. Die Keimung erfolgt daher nur bei Infektion durch einen Wurzelpilz (Mykorrhiza). Die Dauer von der Keimung bis zur Entwicklung der blühfähigen Pflanze konnte noch nicht hinreichend bestimmt werden.

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  • Bärentraube

    Bärentraube

    Pflanzen

    Die Bärentrauben (Arctostaphylos) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Von den etwa 66 Arten sind die meisten Arten im westlichen Nordamerika verbreitet.

    Die Arctostaphylos-Arten sind immergrüne, verholzende Pflanzen und wachsen als Zwergsträucher, Sträucher oder kleine Bäume[3]. Beispielsweise Arctostaphylos manzanita, Arctostaphylos hooveri und Arctostaphylos glauca erreichen als Strauch bis kleiner Baum Wuchshöhen von 1 bis 8 Metern, das dürfte die maximale Wuchshöhe in der Gattung Arctostaphylos sein. Die beiden in Mitteleuropa vorkommenden Arten bilden nur niederliegende Spaliersträucher[4]. Je nach Art überstehen sie Buschbrände oder werden dabei abgetötet (siehe unter Ökologie). Die oberirdischen Pflanzenteile können mehrzellige Trichome besitzen. Die Äste sind niederliegend oder selbstständig aufrecht. Die Borke ist je nach Art rötlich, relativ dünn und schält sich schnell ab oder (bei Arctostaphylos morroensis, Arctostaphylos nissenana, Arctostaphylos nummularia, Arctostaphylos osoensis, Arctostaphylos pajaroensis, Arctostaphylos rudis, Arctostaphylos tomentosa) sie ist haltbar, grau, rau sowie rissig. Die Rinde der Zweige ist kahl oder behaart, manchmal drüsig (Indument)

    Die wechselständig, meist ausgebreitet, manchmal aufrecht, an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert; bei manchen Arten ist kein Blattstiel erkennbar. Bei den wenigen Arten, bei denen der Blattstiel relativ kurz ist, überlappen sich die Laubblätter. Die Laubblätter sind meist isofacial (beide Flächen gleich), manchmal bifacial (Blattflächen verschieden), in Bezug auf die Anordnung der Stomata, Farbe und Behaarung (Trichome).Die einfachen, ledrigen, flachen bis konvexen[3] Blattspreiten sind eiförmig bis elliptisch. Der Blattrand ist meist ganzrandig oder fein gezähnt (beispielsweise bei Arctostaphylos pacifica) oder selten ist er bewimpert; er ist meist eben, selten zurückgebogen. Die glatte bis papillöse oder raue Blattfläche kann kahl oder behaart sein.

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  • Bitterklee

    Bitterklee

    Pflanzen

    Der Fieberklee oder Bitterklee (Menyanthes trifoliata) ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Menyanthes in der Familie der Fieberkleegewächse (Menyanthaceae). Diese Sumpf- oder Wasserpflanze ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet.

    Der Fieberklee wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 30 cm erreicht. An den Knoten der kriechenden, etwa fingerdicken Rhizome stehen die Laubblätter. Die Laubblätter sind in einen 12 bis 20 (selten bis 30) cm langen, basisnah verbreiterten Blattstiel und eine dreizählig gefiederte Blattspreite gegliedert. Die drei fast sitzenden Blättchen sind elliptisch und ganzrandig.

    In den Blattachseln stehen auf einem 20 bis 30 cm langen, blattlosen Schaft die aufrechten, traubigen Blütenstände. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf kleinen, grünen Kelchblätter sind am Grunde verwachsen. Die fünf schmalen Kronblätter sind bis etwa 1,5 cm lang und außen anfangs häufig lebhaft rosa, so dass die knospigen Blütenstände insgesamt rosa erscheinen. Innen sind die Kronblätter von vielen kräftigen, langen Fransenhaaren bedeckt und von sehr hell rosa bis fast rein weißer Farbe. In voller Blüte sind sie leicht nach hinten zurückgerollt. Die fünf violetten, abwechselnd zu den Kronblättern stehenden Staubblätter öffnen sich längs, spreizen die Pollensäcke pfeilförmig ab und entlassen orangefarbenen Pollen. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der einen fadenförmigen Griffel mit zwei Narbenästen trägt. Diese Art ist heterostyl (verschiedengrifflig).

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  • Edelweiss

    Edelweiss

    Pflanzen

    Das Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leontopodium (Edelweiß) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine der bekanntesten und symbolträchtigsten Alpenblumen.

    Das Alpen-Edelweiß ist eine überwinternd grüne,[1] ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis über 20 Zentimetern erreicht. Die oberirdischen Pflanzenteile sind wollig-weißfilzig, wobei die schmal lanzettlichen, etwa 5 Zentimeter langen Laubblätter besonders an der Unterseite stark behaart sind. Die Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette zusammen.

    Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Fünf bis fünfzehn weiß glänzende Hochblätter formen einen mehrzackigen Stern und umgeben den eigentlichen Blütenstand. Die zwei bis zwölf gleichartigen körbchenförmigen Teilblütenstände enthalten jeweils 60 bis 80 weißgelbe Röhrenblüten. Die sehr schmalen Röhrenblüten am Rand sind weiblich. Sie werden auch Fadenblüten genannt. Weiter einwärts stehen größere männliche Röhrenblüten. Da der funktionslose Griffel noch vorhanden ist, können die Blüten zwittrig erscheinen.

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  • Riesenrötling

    Riesenrötling

    Pilze

    Der Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum) ist eine Pilzart aus der Familie der Rötlingsverwandten. Innerhalb der Gattung wird er der Untergattung Entoloma zugeordnet, die hauptsächlich Arten mit stattlichen, ritterlingsartigen Fruchtkörpern enthält. Er ist giftig und kann zum Beispiel mit dem essbaren Mairitterling (Calocybe gambosa) verwechselt werden.

    Der Hut wird 5–20 cm breit. Er ist nicht hygrophan und elfenbeinfarben oder hell graubräunlich bis blass lilagrau getönt. Seine Oberfläche ist glatt und kahl oder auch gefleckt bis getropft. Zudem ist sie seidig glänzend und besitzt eingewachsene Fasern in netzartiger Anordnung. Der Hutrand ist dünn und zunächst eingebogen, später wellig. Die dünne Huthaut ist abziehbar. Das Hutfleisch ist dick und derb. Die Lamellen sind erst weißlich, dann lange gelblich und schließlich durch die Sporen fleischrosa. Mit maximal 1,5 cm sind sie auffallend kurz. Sie sind starr, stehen wenig gedrängt und sind am Grund mit Queradern verbunden. Das Sporenpulver ist fleischrötlich gefärbt.[1] Der weiße Stiel wird 4–16 cm lang und 6–35 mm dick. Seine Oberfläche ist faserig, gerillt und glänzend. Der Stiel ist an der Spitze bereift und an der Basis weißfilzig. Sein Inneres ist schwammig und schließlich hohl. Geruch und Geschmack sind mehlartig mit einer unangenehmen säuerlich-rettichartigen, mitunter auch süßlichen Beinote.

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  • Pantherpilz

    Pantherpilz

    Pilze

    Der Pantherpilz (Amanita pantherina) ist eine Pilzart aus der Familie der Wulstlingsverwandten (Amanitaceae). Die Fruchtkörper des Pantherpilzes zeigen typische Wulstlingsmerkmale: Braune, mit weißen Flocken besetzte Hüte, beringte weiße Stiele mit verdickter „Knolle“ am unteren Ende und helle, dicht stehende Lamellen. Pantherpilze sind Mykorrhizapartner von Laub- und Nadelbäumen und kommen in einer Vielzahl verschiedener Waldformen vor. Die Fruchtkörper erscheinen zwischen Juni und November. Der Pantherpilz ist holarktisch verbreitet.

    Der Pantherpilz ist für Menschen giftig. Die Fruchtkörper enthalten Ibotensäure, Muscimol und Muscazon.

    Die Nominatform des Pantherpilzes zeichnet sich durch Fruchtkörper mit ausgebreiteten, flachen braunen Hüten und schlanken weißen Stielen. Die Hüte werden 4–10 cm breit und haben eine bei feuchter Witterung schmierige, bei trockenem Wetter matt glänzende Huthaut. Charakteristisch sind vor allem die weißen Flocken, die Reste des Velums darstellen und konzentrisch um die Hutmitte angeordnet sind. Bei Regen werden sie leicht abgewaschen, ältere Exemplare zeigen also meist ein ausgedünntes Flockenmuster. Die Oberhaut des Hutes ist abziehbar, ihr Farbton variiert von dunkelbraun bis weißbräunlich, der Rand ist deutlich gerieft. Bei jungen Fruchtkörpern hat der Hut noch eine kugelige Form, breitet sich aber im Alter flach aus. Die Lamellen sind weiß, weich und stehen dicht beieinander.

    Der Stiel des Pantherpilzes wird 6–12 cm hoch und hat einen Durchmesser von 0,5–2 cm. Er ist weiß, zartflockig und innen faserig, bei alten Exemplaren hohl. Charakteristisch ist die Knolle an der Stielbasis, die die für die Gattung namensgebenden Wülste aufweist. Darüber sind undeutlich eine oder mehr Gürtelzonen zu erkennen sowie eine Manschette, die mittig oder höher am Stiel sitzt. Bei jungen Fruchtkörpern steht sie in der Regel ab, wird jedoch im Alter schlaffer und liegt schließlich an. Das weiße Fleisch ist zerbrechlich. Es riecht leicht nach Rettich, schmeckt jedoch schwach süßlich.

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  • Ziegelroter Risspilz

    Ziegelroter Risspilz

    Pilze

    Der Ziegelrote Risspilz oder Mai-Risspilz (Inocybe erubescens, Syn. Inocybe patouillardii) ist eine Pilzart aus der Familie der Schleierlingsverwandten (Cortinariaceae). Er gehört zu den gefährlichen Giftpilzen.

    Der Hut ist 2,5–8 cm breit, kegelig-gebuckelt, mit radialen Fasern. Der junge Pilz weist einen geschlossenen glockenförmigen Hut auf, dieser öffnet sich mit zunehmendem Alter und wird gelbbraun. Beim Aufschirmen reißt der Hut ein. Besonders bei trockenem Wetter und mit zunehmendem Alter verfärbt sich der Hut ziegelrot. Die Lamellen sind weißlich bis rötlich später olivbraun, relativ eng zusammen stehend und ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Die Lamellenschneiden sind blass. Das Sporenpulver ist dunkelbraun. Der Stiel ist 4–6 cm lang, bis zu 1 cm breit, dünn, jung weiß, alt ziegelrot anlaufend, hutfarben, rotbraun faserig. Das Fleisch ist weißlich, rot verfärbend. Der Geruch ist im jungen Zustand obstartig, wird im Alter zunehmend dumpfsüßlich bis spermatisch.

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  • Frühjahrslorchel

    Frühjahrslorchel

    Pilze

    Die Frühjahrs-Giftlorchel (Gyromitra esculenta, syn. Helvella esculenta), kurz auch Frühjahrslorchel, Frühlorchel oder einfach Giftlorchel genannt, ist eine Pilzart aus der Familie der Lorchelverwandten. Sie ist in Europa und Nordamerika verbreitet. Allgemeine Kennzeichen sind der hirnartig gewundene Hut, der neben braunen auch rötliche Töne aufweist, dessen mit dem Stiel verwachsener Rand und der relativ schmale Stiel. Der Pilz ist stark giftig, wird aber in verschiedenen Regionen nach entsprechender Zubereitung als Speisepilz verwendet. Vergiftungen sind allerdings auch dann nicht auszuschließen.

    Die Fruchtkörper der Frühjahrs-Giftlorchel werden 5 bis 12 cm hoch und 5 bis 15, manchmal 20 cm breit. Der Hut ist hirnartig gewunden und unregelmäßig abgeflacht geformt. Seine Färbung reicht je nach Standort von ocker-, rot- und kaffeebraun bis schwarzbraun. Die Wülste und der Rand des innerlich hohlen Hutes sind mit dem grauweißen bis blassgelblichen Stiel verbunden. Der kurze Stiel wird 3 bis 6 cm lang und 1,5 bis 3 cm dick.[1] Er besitzt damit eine Länge von einem Viertel bis einem Drittel der Höhe des Hutes. Er ist grauweiß bis blassgelblich-weiß gefärbt und die Oberfläche fein kleiig. Er ist starr und stark gefurcht. Innen ist er anfangs markig und später hohl und gekammert.[1] Der Fruchtkörper ist oftmals nicht klar in Hut und Stiel unterteilbar. Das Fleisch ist wachsartig und brüchig. Es besitzt keinen bestimmten Geruch und einen angenehmen Geschmack. Das Sporenpulver ist creme.

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  • Grüner Knollenblätterpilz

    Grüner Knollenblätterpilz

    Pilze

    Der Grüne Knollenblätterpilz oder Grüne Gift-Wulstling (Amanita phalloides) ist eine Pilzart aus der Familie Amanitaceae, der zur Gattung der Wulstlinge zählt. Er ist ein mit Laubbäumen vergesellschafteter Mykorrhizapilz. Der Verzehr nur geringer Mengen des Fruchtkörpers dieses Giftpilzes kann zu einer tödlichen Pilzvergiftung führen, da die enthaltenen Gifte (Amatoxine und Phallotoxine) ein Leberversagen verursachen.

    Der Grüne Knollenblätterpilz bildet in Hut und Stiel gegliederte Fruchtkörper mit dem typischen Habitus von solch einem Blätterpilz. Der Hut wird etwa 5 bis 15 Zentimeter breit und glatt, seine Oberfläche ist in feuchtem Zustand etwas klebrig, in trockenem Zustand ist er seidig glänzend, die Huthaut des Pilzes ist abziehbar. Die Farbe des Hutes reicht von blass gelbgrün über verschiedenste Schattierungen bis zu olivgrün oder braunoliv, der Hutrand ist meist heller als die Hutmitte, im Alter kann der Hut weißlich verblassen. Der Fruchtkörper ist in jungem Zustand von einem vollständigen Velum eingehüllt. In Gegensatz zu anderen Arten der Wulstlinge bleiben beim Grünen Knollenblätterpilz in der Regel keine Reste des Velum universale auf der Hutoberfläche zurück. Am Stielgrund bleibt das Velum als häutig-lappige Volva zurück, das Velum partiale bleibt als deutlich geriefter, weißlicher, hängender Ring am Stiel zurück. Der Stiel wird 5 bis 15 (<18) Zentimeter hoch, er ist auf weißem Grund olivgrün genattert, seine Basis ist knollig verdickt und steckt in einer häutigen Scheide. Der Stiel wird bis 2 Zentimeter stark, er ist jung voll, im Alter markig bis hohl. Die eng stehenden Lamellen sind weiß, das Sporenpulver ist ebenfalls weiß. Das Fleisch des Fruchtkörpers ist weiß, der Geruch süßlich (nach Kunsthonig), der Geschmack wird als mild und nussartig beschrieben. Aufgrund der extremen Giftigkeit des Pilzes sollten Geschmacksproben unbedingt unterlassen werden.

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  • Kegelhütiger

    Kegelhütiger

    Pilze

    Der Kegelhütige oder Spitzhütige Knollenblätterpilz (Amanita virosa) ist eine giftige Pilzart aus der Familie der Wulstlingsverwandten. Die Bezeichnung „Weißer Knollenblätterpilz“ ist mehrdeutig, weil dieser Name auch für zwei andere Gattungsvertreter verwendet wird.

    Der Hut des Kegelhütigen Knollenblätterpilzes erreicht einen Durchmesser von 5–15 cm und ist beim jungen Fruchtkörper spitzkegelig, später mehr oder weniger ausgebreitet aber immer etwas kegelig bleibend, wovon sich auch die deutsche Bezeichnung ableitet. Sehr selten breitet er sich nahezu flach aus, in seiner Mitte ist er meist gebuckelt. Die Huthaut ist weiß bis blass gelb und in der Mitte bräunlich gefärbt. Sie glänzt seidig und ist pizzastückartig abziehbar. Der Hutrand ist gewellt. Die freien Lamellen sind rein weiß, engstehend und weich, das Sporenpulver ist ebenfalls weiß, die Sporen sind rundlich. Der 8–12 cm lange und 1–2 cm dicke Stiel ist weiß bis schmutzweiß und beflockt, im Jungstadium häufig schuppig-faserig strukturiert. Die zwiebelartig verdickte Stielbasis steckt in einer 1–2-lappigen, eng anliegenden Scheide. Bei jungen Exemplarem ist der Stiel voll, später jedoch hohl.[1] Der Ring ist oft nur schwach ausgebildet und fehlt gelegentlich völlig. Das weiße und weiche Fleisch riecht bei ganz jungen Exemplaren rettichartig, dann süßlich und zuletzt unangenehm süß. Es schmeckt unangenehm, aber mild – Geschmacksproben sind jedoch aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe zu unterlassen.

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  • Arnika

    Arnika

    Pflanzen

    Die Echte Arnika (Arnica montana), auch Bergwohlverleih genannt,[1] ist eine Pflanzenart aus der Gattung Arnika innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie gedeiht in den Gebirgen Europas und steht unter Naturschutz. Die Echte Arnika wurde zur Blume des Jahres 1986 und zur Arzneipflanze des Jahres 2001 gewählt.

    Die Echte Arnika ist eine aromatisch duftende, sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Der drüsenhaarige Stängel ist einfach oder höchstens wenigästig verzweigt und besitzt meist ein bis zwei, selten drei gegenständige Paare Laubblätter. Diese Gegenständigkeit der Stängelblätter ist weitgehend eine Ausnahme innerhalb der Korbblütengewächse, findet sich allerdings auch beim Wasserdost. Die Grundblätter sind in Rosetten angeordnet und eiförmig bis lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind vier- bis siebennervig und behaart.

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  • Schwarze Edelraute

    Schwarze Edelraute

    Pflanzen

    Die Ährige Edelraute (Artemisia genipi), auch Schwarze Edelraute oder Schwarzraute genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae oder früher Compositae).

    Die Ährige Edelraute wächst meist als unverzweigte, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 5 und 15 (selten bis 20) Zentimeter. Sie besitzt eine dichte, seidige und filzige, gräuliche Behaarung.

    Die gestielten, handförmigen Grundblätter sind in Rosetten angeordnet. Die Blattspreite mit linealisch-lanzettlichen, spitzen gelappten Abschnitten ist üblicherweise doppelt-dreiteilig gegliedert. Die fiederförmig gespaltenen bis gelappten, mittleren Stängelblätter sind kurz gestielt bis sitzend.

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  • Schlüsselblume

    Schlüsselblume

    Pflanzen

    Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Primeln (Primula) in der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Sie ist in weiten Teilen Europas und Vorderasiens verbreitet.

    Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte die Echte Schlüsselblume zur Blume des Jahres 2016.

    Die Echte Schlüsselblume wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 30 Zentimetern erreicht und meist in kleineren und größeren Gruppen anzutreffen ist. Sie überwintert mit einem ausdauernden, dicken, kurzen Rhizom. Die vegetativen Pflanzenteile sind oft flaumig behaart aber nicht bemehlt.

    Die Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette angeordnet, die oft zu mehreren zusammenstehen. Die Laubblätter sind zwischen Blattspreite und geflügeltem Blattstiel undeutlich bis auffällig scharf abgrenzt. Die dünne und im Alter häutige, einfache Blattspreite ist bei einer Länge 5 bis 20 Zentimetern und einer Breite von 2 bis 6 Zentimetern eiförmig bis eiförmig-länglich mit spitzem bis stumpfem oberen Ende; sie verschmälert sich mehr oder weniger plötzlich in Richtung Blattstiel. Die dunkelgrüne Blattoberseite weist eine runzlige Struktur auf und die Blattunterseite ist hellgrün. Beide Blattflächen können weich mit einfachen Trichomen flaumig behaart oder kahl sein. Der wellige und unregelmäßig grob gezähnte Blattrand ist bei jungen Blättern nach unten eingerollt.

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  • Kugel-Knabenkraut

    Kugel-Knabenkraut

    Pflanzen

    Die Rosa Kugelorchis (Traunsteinera globosa), auch Kugelorchis oder Kugelknabenkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kugelorchis (Traunsteinera) in der Familie der Orchideen (Orchidaceae).

    Die Rosa Kugelorchis ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 Zentimetern erreicht. Vier bis sechs lanzettliche Blätter von bläulich grüner Farbe sind aufrecht am dünnen Stängel verteilt. Der anfangs pyramidenförmige Blütenstand wird später halbkugelig bis eiförmig. Der Blütenstand ist sehr dicht und reichblütig.

    Die Blüten sind rosa mit purpurroten Punkten auf der Lippe. Die Sepalen sind lang ausgezogen mit knopfartiger Spitze. Der Mittellappen der dreispaltigen Lippe hat eine aufgesetzte Spitze. Der zylindrische Sporn ist kürzer als der Fruchtknoten. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli.

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